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Freitag, 16. April 2010

Jamaika / Karibisches Obst und Gemüse - Ackee



Die Ackee ist in Jamaika sehr beliebt. Die Pflanze wurde - so sagt man - vom Kapitän der "Bounty" nach Jamaika gebracht und gedieh prächtig dort - bis heute. Die Frucht ist verwandt mit der Litchie. Die Reife erkennt man daran, dass sie in drei Spalten aufplatzt. Die Ackee ist ein wichtiger Bestandteil der jamaikanischen Spezialität "Ackee and Saltfish". Leider ist nur das weißliche Fruchtfleisch um die Samenkerne herum essbar, alles übrige ist ungenießbar. Darüber hinaus wird aus der Frucht auch das Ackee-Öl gewonnen, das ebenfalls ein wichtiger Bestandteil der jamaikanischen Küche ist.

Dominikanische Republik / Santo Domingo - Liming



Liming ist die karibische Variante des italienischen "Dolce far niente", des "Süßen Nichtstuns". Man könnte Liming auch als eine Art karibische Lebensphilosophie bezeichnen. Man trifft sich zufällig auf einen Plausch, sitzt gemütlich unter einem Baum und raucht eine Zigarre. Oder man stellt sich einen Stuhl auf den Gehsteig vor seinem Haus und trinkt genüßlich einen Kaffee - wenn dann Bekannte zum Plauschen vorbeikommen, umso besser.
Liming ist einfach eine kleine Pause im anstrengenden und heißen karibischen Alltag, um sich auszuklinken und zur Ruhe zu kommen.

Dominikanische Republik / Santo Domingo - Calle de las Damas



Wenn man vom Kolumbus-Palast Richtung Süden schlendert, so gelangt man zur Calle de las Damas, zur Straße der Damen. Es ist die älteste Straße von Santo Domingo. Sie wurde so genannt, weil hier die Hofdamen der Königin Maria von Toledo wohnten. An dieser Straße wurden außerdem die ersten Häuser aus Stein errichtet für die Adligen und Konquistadoren. Die Calle de las Damas war auch bekannt unter anderen Namen wie etwa die Straße der Festung.

Dominikanische Republik / Santo Domingo - Kathedrale Santa Maria La Menor



Die Kathedrale Santa Maria La Menor gilt als die ältestes Kirche von ganz Amerika. Bereits im Jahre 1521 wurde der Grundstein gelegt und 1540 vollendet. Das Besondere an dieser Kirche ist der fehlende Glockenturm, beim Bau fehlte damals das nötige Geld dazu und so ist die Kirche bis heute gewissermaßen unvollendet geblieben. Der spätgotische Bau wirkt massiv und gedrungen, ja fast trutzig. Bis 1991 befand sich in der Kathedrale Santa Maria La Menor das Grabmal von Christoph Kolumbus. Dann wurde es verlegt in den Faro a Colón.

Dominikanische Republik / Santo Domingo - Alcázar de Colon



Der Alcazar de Colon oder Kolumbus-Palast steht in der Altstadt von Santo Domingo, in der sog. "La Zona Colonial". Dieser Palast war die Residenz des Vizekönigs Diego Colon, dem Sohn von Christoph Kolumbus. Das wuchtig wirkende Bauwerk wurde zu Beginn des 16. Jahrhunderts errichtet und vereint gekonnt maurische und spanische Renaissance-Elemente. Das Innere des Kolumbus-Palastes wurde in ein Museum umgewandelt, mit Möbeln aus der damaligen Zeit eingerichtet und spiegelt heute sehr gut wieder, wie prunkvoll die spanischen Konquistadoren damals lebten. Von der oberen Etage des Alcazar de Colon hat man einen sehr schönen Ausblick auf die Stadt und den Fluss. Vor dem Kolumbus-Palast liegt ein großer Platz, die Plaza de Hispanidad, die 1990 neu gestaltet wurde.